Kim Kingdom


Das Kim- Königreich ist das westlichste der sechs Königreiche. Es ist kein großes Reich, doch durch die vorteilhafte Landschaft ist das Königreich eines der bevölkerungsdichtesten. Im Osten grenzt das Königreich an das der Mins, im Südosten liegt das Kang- Königreich und um Süden das Park- Königreich. Im Westen wird das Königreich durch das große westliche Salzmeer abgegrenzt. Folglich ist die Landschaft im Westen eher bergiger und von Fjorden durchzogen, die für die Schifffahrt optimal nutzbar sind. Genau aus diesem Grund liegt am Fjord der sterbenden Sonne, dem westlichsten Fjord des Kontinents, die Hauptstadt Kischinau. Je weiter südlich und östlich man in dem Königreich jedoch reist, desto flacher wird die Landschaft, bis sie schließlich ausschließlich von sanften Hügeln und weiten Feldern geprägt ist. Die Menschen im Osten leben größtenteils von ihren Ernten; das Kim- Königreich ist jedoch vor allem für seine fortschrittlichen Städte und Techniken bekannt, sodass das Land von großen Städten durchzogen ist. Jeder Einwohner hat die Chance auf Bildung und eine Ausbildung; beides wird von der Königsfamilie unterstützt und findet große Zustimmung beim Volk. Es ist so nur verständlich, dass besonders viele Gelehrte ihr Erlerntes aus einer Stadt des Kim- Königreichs haben.

Seitdem der König vor zwei Jahren durch ein Attentat gestorben ist, wird das Land stellvertretend von seiner Witwe und dem ältesten Prinzen regiert, Kim Seokjin. Die Königsfamilie ist noch mit zwei weiteren Söhnen gesegnet, Kim Namjoon, der die Leitung des Heeres nach dem Tod seines Vaters übernommen hat, und Kim Taehyung, dem Jüngsten, der seinen älteren Brüdern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Die Flagge des Königreichs zeigt ein Rad, was den Fortschritt symbolisieren soll, eingerahmt von den vier Himmelsrichtungen, die wiederum die Ausbreitung des Fortschritts darstellen sollen.

Religion

Im Kim- Königreich gilt Religionsfreiheit; es ist jedem einzelnen selbst überlassen, welcher Religion er angehören will. Durch viele Zuwanderungen in der Zeit vor dem Krieg, sind auch nahezu alle Religionen hier im Land vertreten, wobei das Kim- Königreich selbst, keine eigene Religion vertritt. Zwar hat es Feiertage, wie Altjahr, Mittjahr und die Geburtstage der Kronprinzen, doch diese sind von keiner tieferen religiösen Bedeutung geprägt.

Altjahr ist der letzte Tag des Jahres und wird traditionell mit einem arbeitsfreien Tag gefeiert, an dem die Bewohner ihr Haus nicht bis zum Sonnenuntergang verlassen; in dieser Zeit sollen sie Abschied vom alten Jahr nehmen. Ab Sonnenuntergang wird jedoch auf den Straßen gefeiert, jede Schenke hat auf und in jeder Gaststätte wird Essen kostenlos verteilt. Wenn der Mond am höchsten steht und somit das neue Jahr beginnt, wird von der Königsfamilie ein Feuerwerk gezündet, was das neue Jahr willkommen heißen soll. In anderen größeren Städten wird kein Feuerwerk gezündet, dies ist der Königsfamilie überlassen.

Mittjahr ist ein Feiertag genau in der Mitte des Jahres; er dient eigentlich nur, um die Bürger daran zu erinnern, wie viel Zeit schon vergangen ist. Er wird mit einem großen Markt am Abend gefeiert, ist jedoch sonst für die meisten ein ganz normaler Arbeitstag.

Die Geburtstag der Kronprinzen werden jedes Jahr mit Turnieren gefeiert, bei denen sowohl normaler Ritter als auch die Prinzen selbst teilnehmen können. Für die Bürger ist das immer wieder ein Spektakel, darum ist die Hauptstadt Kischinau an den drei Tagen im Jahr völlig überfüllt; viele reisen aus umliegenden Städten und Dörfern an, um die Turniere zu begutachten.