Park Kingdom


Das Park- Königreich ist das südlichste der Sechs; es ist dort fast das ganze Jahr über heiß. Im Norden gibt es hauptsächlich grüne Steppen, die sich jedoch weiter südlich langsam in Savannen und Wüsten umwandeln. Selbst an den Küsten ist es fast immer heiß und die Savannen erstrecken sich bis an die Küsten. Die Menschen dort leben fast ausschließlich von Fischfang an den Küsten oder der Jagd auf kleinere Lebewesen in den Wüsten; weiter nördlich wird noch mittelmäßiger Ackerbau betrieben. Im Norden grenzt das Königreich an das der Kims; beide werden durch einen kilometerbreiten Fluss, den Bendoma, dessen zahlreiche Nebenarme von den Parks ins Landinnere geleitet wurden, um dort die Landwirtschaft voranzubringen. Die Hauptstadt Parlona liegt ebenfalls im Norden des Landes und wird von zwei Seitenarmen des Bendomas umschlossen, was sie zu einem idealen Stützpunkt macht und wohl einer der Gründe ist, warum die Stadt in all den Jahren des Krieges noch nie angegriffen wurde, obwohl sie nahe der Landesgrenzen liegt. Im Osten grenzt das Königreich an das der Jeons, während im Nordosten das Kang- Königreich beginnt. Bekannt ist das Kang Königreich vor allem für seine Leidenschaft für Tanz und Kultur; im Allgemeinen könnte man das ganze Volk wohl als fröhlich bezeichnen. Es gibt keine Feste auf denen nicht getanzt wird, praktisch jede Person im Königreich lernt das Tanzen vor allen anderen Dingen im Leben. Diese Leidenschaft ist ebenfalls in der Königsfamilie fest verankert, weswegen zweimal im Jahr in der Hautstadt ein gewaltiges Fest gefeiert wird, organisiert und finanziert von der Königsfamilie. Diese besteht aus dem Königspaar und ihrem einzigen Sohn; Park Jimin.

Die Flagge der Königsfamilie zeigt einen Phönix, dessen Unsterblichkeit zweimal im Jahr gefeiert wird und zwei Weizensprosse, die die harte Arbeit des Volkes symbolisieren sollen.

 

religion

Im Park- Königreich spielt Kultur und Religion eine tragende Rolle. Es gilt zwar Religionsfreiheit, dennoch wird man als Auslebender einer anderen Religion in den Städten des Landes komisch angesehen, während die Dörfer sogar noch deutlich radikaler sind und man dort wirklich Probleme bekommen kann, wenn man eine andere Religion auslebt. 

Ein wichtiger Bestandteil der südlichen Religion ist das Tanzen; es sind bei jedem Fest besondere Tanzeinlagen fest eingeplant und jeder Mensch im Park- Königreich kann tanzen. Grund dafür ist der Glaube, dass Tanzen den Geist erweitert und die Seele des Tänzers mit den Göttern in Verbindung gebracht wird.

Ähnlich wie im Kim- Königreich wird auch im Park- Königreich der Beginn eines neuen Jahres gefeiert, jedoch mit einer anderen Bedeutung.

Im Park- Königreich ist das wesentliche Element der Kultur der Phönix, dem Unsterblichkeit nachgesagt wird. Einer uralten Kindergeschichte nach, ist die Welt aus der Asche eines riesigen Phönix entstanden und das wird am letzten Tag des Jahres, die Nacht hindurch und den ersten Morgen des ersten Tages im neuen Jahr gefeiert. Laut der Geschichte ist der riesige Phönix verbrannt und hat dabei einen gewaltigen Berg Asche im Universum hinterlassen. Doch aus einem kleinen Teil davon ist er wieder auferstanden; der zurückgebliebene Rest Asche, bildet den Kontinent Sunora. Die Menschen bedanken sich mit den Feierlichkeiten für das Leben, dass ihnen geschenkt wurde und dafür, dass jedes Ende, auch ein Neuanfang sein kann. Dies ist im übrigen auch eine Volksweisheit in dem Königreich.

Der zweite Feiertag zu Ehren des Phönix findet im März statt und stützt sich ebenfalls auf eine Kindergeschichte. Laut dieser hat der Phönix als Beschützer der Menschen, im März die Riesenschlange Jormun, die die Menschen vorher in Angst und Schrecken versetzt hat, im Kampf besiegt, starb jedoch danach an dem Gift der Schlange, um danach aus dem Feuer wieder aufzuerstehen.